T18 Deckblatt {Play}Das neue Heft 18 der Publikationsreihe „Vom Turm geschaut“ des Geithainer Heimatvereins stellte der Vorsitzende Bernd Richter am Mittwoch, dem 13. Oktober 2021, 19 Uhr in der Geithainer Stadtbibliothek vor.

 

2020 07 08 Krowarsch Haferkamp 075624 1 {Play}Mehrere Autoren berichten in diesem Heft über ihre Forschungsergebnisse.
Ganz besonders freuen wir uns, den von unserem vor drei Jahren verstorbenen Ehrenmitglied Dr. Wolfgang Reuter nachgelassenen Beitrag über das einstige obere Stadttor „Das Schwibbogentor in Geithain” veröffentlichen zu können.
Karlheinz Oertelt schreibt über „150 Jahre 2. Königlich-Sächsisches Ulanen-Regiment Nr. 18 – 20 Jahre Geithainer Ulanenverein 1867 – 2000 e.V.”
Dr. Gottfried Senf berichtet über den Geithainer Arzt Dr. Eberhard Ibrügger, der sowohl von den Nazis geschasst wurde, weil er während des Krieges Zwangsarbeitern „zu viel“ half, und der auch von den neuen Machthabern auf der Landkreisverwaltung in Borna, die oftmals dieselben waren wie einige Jahre zuvor, nicht gewollt wurde. Außerdem wird Dr. Gottfried Senf „100 Jahre Spendentradition der Familien Paul Guenther und Vanderbilt” zusammenfassend darstellen.
Mit der Schilderung des Alltagslebens einer Flüchtlingsfamilie, die schließlich in Geithain ansässig wurde, wird durch Heidemarie Ohde die Verbindung der großen Weltereignisse mit den Geschehnissen in unserer Stadt hergestellt. Hier wurde nach dem Krieg das „Stadt Altenburg“ bis zum großen Umbau nach 1965 ihre Wohnstatt.
Ähnlich erfahren wir mit der Familiengeschichte der Fleischerei Schuhknecht, dargestellt von Berit Bargel, vieles über den schweren Weg unserer Menschen über frühere Not- und Kriegszeiten bis in unsere Gegenwart: „100 Jahre Fleischerei Schuhknecht“.
Dr. Thomas Arnold beschreibt in seinem interessanten Artikel den „Münzfund in Streitwald von 1964“.
Bernd Richter erzählt „Die wechselhafte Geschichte alter Geithainer Gasthöfe”, insbesondere über den „Goldenen Löwen“, den „Roten Hirsch“, später besser bekannt unter dem Namen „Stadt Altenburg“ bzw. „Haus Altenburg“, und den „Schwarzen Bären“. In einem zweiten Beitrag befasst er sich mit den Vorfahren des beim Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 ermordeten Geithainer Arbeiters Eberhard von Cancrin, die sich bis ins Jahrhundert der Reformation zurückverfolgen lassen und damals noch den Familiennamen „Krebs“ trugen.
Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit Unterstützung unseres Vereinsmitgliedes Marcel Gut viele Schüler des Geithainer Gymnasiums gewinnen konnten, sich mit der jüngeren Heimatgeschichte zu befassen. Zur Befragung von Zeitzeugen der Friedlichen Revolution 1989/90 wurde vom Heimatverein ein Wettbewerb ausgelobt. Die Einreicher der drei besten Beiträge erhielten eine Geldprämie, ihre Arbeiten veröffentlichen wir in diesem Heft. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass die Arbeit mit Jugendlichen ein wichtiger Weg ist, um auch künftig Interessierte zu finden, die unsere Heimatgeschichtsforschung fortführen werden.
Das neue Heft 18 „Vom Turm geschaut“ ist ab Mitte Oktober in der Geithainer Buchhandlung „Bücher, Bilder und Musik“ sowie beim Geithainer Heimatverein erhältlich.
Bernd Richter
Vorsitzender Geithainer Heimatverein e.V.
Anmeldungen bitte in der Stadtbibliothek Geithain.
Tel. 034341 43168                   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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