Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte KraftfahrzeugführerInnen,
 unsere Stadt ist mit ihrem geschlossenen innerstädtischen Kern ein architektonisches Kleinod. Zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude sind von ihren Eigentümern schmuck hergerichtet worden und auch die Stadt trägt nach ihren Möglichkeiten dazu bei, dass Straßen, Wege und Plätze in einen ansprechenden Zustand versetzt werden.

 

Nicht immer stoßen die gestalterischen Veränderungen auf ungeteilte Zustimmung bei Anwohnern und vor allem Kraftfahrzeugführern. Auch bei Veränderungen in der Parkregelung treten immer wieder Probleme mit dem Halten und Parken im öffentlichen Verkehrsraum auf.
Die räumliche Enge bestimmter Verkehrsbereiche (z.B. Freigarten) oder die Frequentierung bestimmter Straßenabschnitte (z.B. Chemnitzer Str.) am Samstag sind dabei Schwerpunkte. Das Halten und Parken in diesen Bereichen fordert die Disziplin aller Kraftfahrzeugführer aber auch der übrigen Verkehrsteilnehmer.
Nach § 12 der StVO ist schon das Halten, insofern auch das Parken, an engen und unübersichtlichen Straßenstellen unzulässig. Nach den Ausführungsbestimmungen zur StVO ist immer eine Mindestdurchfahrbreite für andere Verkehrsteilnehmer, aber insbesondere für Rettungsfahrzeuge und Ver- und Entsorgungsfahrzeuge, von 3,00 m zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass das Halten oder Parken vor Grundstücksausfahrten  nach § 12 StVO prinzipiell unzulässig ist. Wer dennoch falsch hält/parkt, muss bei einer Kontrolle mindestens mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung rechnen.
Bitte denken Sie alle daran, dass jeder von uns einmal schnelle Hilfe in Anspruch nehmen muss. Wenn dann Feuerwehr oder Rettungsdienst durch das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern erst verspätet eintreffen, kann die notwendige Hilfe schon zu spät sein.
Seitens der Stadtverwaltung Geithain appellieren wir an alle Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme. 
Fachbereich Hauptverwaltung