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Grundschule Klassenzimmer blau leer kleinCarinaFeig2021 {Play}Kinder und Erzieher nehmen neues Grundschul- und Hortgebäude in Nutzung
Am 20.09.2021 war ein besonderer Tag für die Narsdorfer Einwohner. Nach nur 9 Monaten Bauzeit konnte das Gebäude der ehemaligen Mittelschule endlich wieder in Betrieb genommen werden. {Play}Viele Jahre des Leerstandes und der Ungewissheit, wie mit dem Gebäude umgegangen werden soll, waren vorbei. Endlich wurde das Haus wieder zu dem gemacht, was es ursprünglich war: ein Haus für die Kinder.
Erst um 1990/91 wurde das Gebäude, welches noch in DDR-typischer Plattenbauweise geplant war, als Mittelschule für Narsdorf und seine Ortsteile in Nutzung genommen. Schon ein paar Jahre später musste die Schule wieder schließen; die Anzahl der Schüler ermöglichten keinen separaten Schulstandort für eine Mittelschule in Narsdorf. Seitdem wurde das Gebäude nur noch untergeordnet für die Grundschule genutzt. Der Speiseraum und der Werkraum, später Zeichen- und Informatikkabinett standen den Grundschülern zur Verfügung. Außerdem wurde Narsdorfer Vereinen eine Chance gegeben, einige Räume in Anspruch zu nehmen. Aber der größte Teil der Räume stand leer und ließ noch erahnen, dass dort Kinder die Grundlagen der Naturwissenschaften, wie Biologie oder Chemie erlernen sollten. Das nur teilgenutzte Gebäude verursachte dennoch hohe Betriebskosten, so dass der Gemeinderat sich Gedanken machen musste, was aus dem Gebäude werden soll. Viele Überlegungen und Studien waren nötig, um endlich im Jahr 2017 eine Grundsatzentscheidung zu treffen, die die Schaffung neuer Hortplätze im Gebäude der ehemaligen Mittelschule zum Inhalt hatte. Verschieden Varianten wurden untersucht, wie die Horträume in Gebäude angeordneten werden könnten. Am Ende entstand ein Entwurf, der sowohl der Grundschule, wie auch einem Hort optimale Nutzungsbedingungen bieten konnte. Die im Rahmen der weiteren Planungen ermittelten Baukosten ließen erkennen, dass das Vorhaben nur umzusetzen ist, wenn Fördermittel in Anspruch genommen werden konnten. Lange hatte sich die Stadt Geithain bemüht, eine Förderung zu erhalten, aber im Februar 2020 traf endlich ein Zuwendungsbescheid ein. Mit Hilfe des Förderprogramms Ländliche Entwicklung – RL LE/2014 war es nun möglich, die Nutzungsänderung des Schulgebäudes in eine Grundschule und einen Hort, einschließlich der Durchführung einer energetischen Sanierung in Angriff zu nehmen. Auf Grund der verhältnismäßig hohen Baukosten mussten über europaweite Ausschreibungen Planungsbüros gesucht werden. Die Büros arbeiteten die Ausschreibungsunterlagen aus, so dass im Januar dieses Jahres mit den Baumaßnahmen am Gebäude begonnen werden konnte. 25 verschiedene Baulose wurden an Unternehmen aus der Region vergeben. Ein straffer Bauablaufplan bildete das Gerüst, welches vorgab, dass mit Schuljahresbeginn das Vorhaben fertiggestellt sein muss. Dieses Ziel wurde erreicht, so dass am 20.09.2021 die Schuleinweihung stattfinden konnte. Vertreter aus Politik und Gesellschaft feierten gemeinsam mit den Kindern, Lehrern und Erzieher den Einzug in das neu sanierte Haus. Viele Einwohner von Narsdorf, darunter ehemalige Schüler der Mittelschule, ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, das Gebäude zu besichtigen und sich über das Geschaffene zu freuen. Der Grundschule stehen nun 4 Klassenräume und mehrere Fachkabinette zur Verfügung. Außerdem gibt es separate Garderoberäume, eine Bibliothek und sogar einen Personenaufzug. Im Hortbereich sind ausreichend Gruppen- und Beschäftigungsräume geschaffen worden, die die Betreuung von 69 Kindern ermöglichen. Alle Räume sind neu möbliert und bieten eine moderne und zeitgemäße Ausstattung. Selbstverständlich gehören dazu auch digitale Tafeln und Computer.
Für Narsdorf und seine Ortsteile bringt das sanierte Schulgebäude nicht nur eine Verbesserung des Ortsbildes, es erhöht vor allem auch die Attraktivität als Wohnstandort.  
An dieser Stelle möchte sich die Stadt Geithain nochmals für die geleisteten Arbeiten aller am Bau beteiligten bedanken. Dank auch an die Kinder, Lehrer, Erzieher und Eltern für ihre Geduld bezüglich der entstandenen Unannehmlichkeiten während der Bauzeit.

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