Geithain

ein Stadtportrait

 

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Magnolie_mit_Schneckenreiter_kleinSkulpturen prägen Platz seit über 70 Jahren von Dr. Gottfried Senf
Besucher der Geithainer Stadtbibliothek haben es sicher schon festgestellt: Ein schöner Blick aus den Fenstern des oberen Stockwerkes hinunter auf die Grünanlagen zwischen Leipziger und Nikolaistraße, mit Kirche und Stadttor im Hintergrund! Und das nicht nur im Frühjahr, wenn die Magnolienbäume blühen oder am Vormittag, wenn die Morgensonne die  Geithainer Unterstadt in ihr Licht taucht. Die Steinfiguren auf dieser Anlage gehören schon seit über 70 Jahren zum Stadtbild und mancher nimmt sie gar nicht mehr wahr. Die Steinmetzfirma Gebrüder Heidl aus Rochlitz stellte die Figuren 1936 der Stadt Geithain zunächst nur für Werbezwecke zur Verfügung. Sie schmückten den Platz zur 750- Jahrfeier der Stadt. Dieses Fest mit 15000 Besuchern konnte die Stadt mit einem finanziellen Plus abschließen. Die Figuren wurden am 5. Mai 1937 von der Rochlitzer Firma durch die Stadt zu folgenden Preisen erworben: Wasserträgerin 240 RM, Bockspringer 200 RM, Schneckenreiter 167 RM und das Blumenpostament 45RM. Die Gesamtkosten von 652 RM wurden durch 500 RM aus dem Reingewinn des Heimatfestes und 152 RM aus dem Sparkassengewinn für das Jahr 1936 bezahlt. Die Sparkasse war damals in städtischem Eigentum. Das erwähnte Blumenpostament ist irgendwann einmal in den über 70 Jahren wohl abhanden gekommen.
Magnoilie_BockspringenMagnolie_Wassertraegerin

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